Zuversicht und Leidenschaft für die Gestaltung des Landkreises Landshut

Veröffentlicht am 05.10.2019 in Presse

Vorsitzender Thomas Niederreiter, Ruth Müller, MdL, Altbürgermeister Arno Wolf und Felix Müller

Ruth Müller, MdL tritt für die Landkreis-SPD als Landratskandidatin an

Die Landkreis-SPD geht geschlossen und entschlossen in die Kommunalwahl im März 2020 – soviel wurde bei der Aufstellungskonferenz der Landratskandidatin am Donnerstagabend in Neufahrn in der Fabrik-Halle Danzer deutlich. Neben 30 von 33 Delegierten waren auch zahlreiche SPD-Mitglieder, Gäste und Unterstützer erschienen, um die Nominierungsversammlung zu verfolgen. Auch die SPD-Mitglieder aus Pfeffenhausen waren bei der Nominierungsversammlung anwesend.

Erfahren, bekannt und geschätzt

Dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag, Sebastian Hutzenthaler oblag es dann auch, den Vorschlag des SPD-Kreisvorstands für die Landratskandidatur zu erläutern: „An der Spitze des Landkreises müsse eine Persönlichkeit stehen, die den Landkreis kenne und die die Bürgerinnen und Bürger bereits kennen. Und eine kommunalpolitische Grundausbildung müsse vorhanden sein, um Zusammenhänge zu verstehen und Entscheidungen zu treffen“, so Hutzenthaler. Zuhören können, auf die Menschen zugehen und miteinander zu vernetzen, sei wichtig. Mit Ruth Müller habe man eine Abgeordnete, die erfahren und bestens bekannt ist und auch in vielen ehrenamtlichen Funktionen tätig ist und besondere Charaktereigenschaften wie Zuverlässigkeit, Fleiß, Humor und einen wertschätzenden Umgang mitbringe und deshalb bestens für das Amt der Landrätin geeignet wäre.

Ehrenamtlich engagiert und familiär geprägt

Durch ihre ehrenamtliche Arbeit in den 1980er Jahren im Rettungsdienst habe sie auch erlebt, wie wichtig ein Krankenhaus vor Ort sei und trete deshalb seit nahezu einem Vierteljahrhundert für den flächendeckenden Erhalt der medizinischen Versorgung ein. Als Evangelische in Niederbayern habe sie als Kind erfahren, wie trennend Religion sein kann, aber dann später über die Arbeit in der KLJB erfahren, dass das Interesse an der Kirche ein verbindendes Element sein kann. Auf die Frage nach Vorbildern antwortete Müller als Sozialdemokratin erwartungsgemäß mit „Willy Brandt“, betonte aber, dass es durchaus auch familiäre Vorbilder gebe: So seien ihre beiden Großmütter sehr unterschiedlich gewesen – die eine aus Niederbayern und katholisch und die andere aus Schlesien und evangelisch. Die Wirren und die Schrecken der beiden Weltkriege hätten in beiden Familien Wunden hinterlassen und jede der beiden Großmütter hätte genügend Gründe gehabt, mit ihrem Schicksal zu hadern und dennoch hätten beide immer nach vorne geschaut und versucht, das neue Leben gut zu leben. „Ein bisschen stolz sei sie schon, dass sich nun auch der 20jährige Sohn Felix im März 2020 für die Kommunalwahlen aufstellen lassen will“, so Müller. Das sei nicht selbstverständlich, dass sich die Leidenschaft für das Einbringen vor Ort vererbe.

Woher sie selbst die Leidenschaft für die Politik nach so vielen Jahren hernehme, wollte Bianca Marklstorfer wissen. „Das liegt an den Themen, die sich verändern“, so Müller. Und an den vielen wunderbaren Menschen, die man in dieser langen Zeit kennengelernt habe und die sich so oft sinnstiftend und gemeinwohlorientiert für die Gesellschaft einbringen. „Die Zeiten verändern sich und gerade jetzt stehe man wieder vor einem Umbruch, der viele Lebens- und Arbeitsbereiche betreffen werde“, so Müller. Umso wichtiger sei es, mit Zuversicht an die Herausforderung heranzugehen und eine neue Zeit positiv zu gestalten, damit die Menschen im Landkreis Landshut hier Heimat behalten und finden.

Am Ende der Vorstellung gab es ein eindeutiges Votum für Ruth Müller als Landratskandidatin: Bei lediglich zwei Enthaltungen wurde Müller mit 28 Ja-Stimmen von ihren Genossinnen und Genossen als die Spitzenfrau für die Kommunalwahl 2020 im Landkreis Landshut bestätigt. Und neben den obligatorischen Blumen hatten ihre Stellvertreter Peter Forstner, Gerhard Babl und Sebastian Hutzenthaler gleich einen ersten Plakatentwurf für die Landratskandidatin als Überraschung im Gepäck, der bei vielen Fotos für die social-Media-Kanäle der Landratskandidatin gleich zum begehrten Fotomotiv für die SPD-Mitglieder des Landkreises Landshut wurde.

 

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