Spitalrat Hans Weinzierl (r.) erläutert das Konzept und den Baufortschritt des Seniorenheims
SPD-Mitglieder besichtigten Seniorenheim mit Hans Weinzierl
Spitalrat Hans Weinzierl (r.) erläutert das Konzept und den Baufortschritt des Seniorenheims
SPD-Mitglieder besichtigten Seniorenheim mit Hans Weinzierl
Unter dem Motto „Treffpunkt Kommunalpolitik“ versammelten sich die SPD-Mitglieder im Rohbau des Seniorenheims, um sich über den Baufortschritt vom Vorsitzenden der Spitalstiftung Pattendorf, Hans Weinzierl informieren zu lassen.
Die beiden Gemeinderäte Thomas Niederreiter und Ruth Müller hatten den Termin organisiert, um den SPD-Mitgliedern einen Einblick in die vielfältigen Herausforderungen und Aufgabenstellungen bei der Errichtung dieses 7-Millionen-Euro-Projekts zu geben.
„Wir haben einen engen Zeitplan“, machte Hans Weinzierl gleich zu Beginn deutlich. Zum einen wolle man möglichst schnell das Haus mit Leben füllen und zum anderen wolle man in Pattendorf mit der Sanierung eines Traktes beginnen. Das könne jedoch erst erfolgen, wenn Pfeffenhausen fertig gestellt sei. Wir wollen Mitte November einweihen und Anfang Dezember die Pattendorfer Bewohner nach Pfeffenhausen umziehen, um dort die Renovierungsarbeiten zügig und vor allem ohne Beeinträchtigung für die Bewohner durchführen zu können, erläuterte Weinzierl die logistische Herausforderung.
Das Haus wird 48 Betten bekommen, davon sind im Moment auch 11 Betten für den „beschützenden Bereich“ geplant. Im Erdgeschoss sollen diese Bewohner mit demenzieller Erkrankung untergebracht werden, sodass auch problemlos ein Zugang zum Garten in die Außenanlagen möglich ist. Vier Doppelzimmer wird es geben, damit auch ältere Ehepaare, die gemeinsam die Entscheidung treffen, in ein Seniorenheim zu ziehen, ihren Lebensabend zusammen verbringen können und nicht in getrennten Zimmern.
„Obwohl der Standard nur 14 Quadratmeter pro Zimmer vorsieht, haben wir uns entschieden, alle Einzelzimmer mit 16 Quadratmetern zu bauen“, so Weinzierl. Das habe beispielsweise auch den Vorteil, dass die Betten nicht an der Wand stehen müssten, sondern von drei Seiten zugänglich sind, was insbesondere für das Pflegepersonal eine Erleichterung darstelle. Gefördert bekomme man das nicht – ebensowenig wie die senioren- bzw. behindertengerechte Ausstattung der Naßzellen. Aber man habe sich als Spitalstiftung das Ziel gesetzt, dieses Haus für die Zukunft zu bauen. Und der Trend sei bereits jetzt erkennbar, dass die Senioren, die sich für einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung entscheiden, zum einen älter und zum anderen pflegebedürftiger seien. „Darauf müssen wir vorbereitet sein“, so Weinzierl.
Bei der Ausstattung und Bauweise habe man viel Wert auf Licht und Platz gelegt, um Begegnungen zu ermöglichen, Sichtachsen zu schaffen und die Kommunikation zu fördern. Das neue Seniorenheim erhält auch eine Kapelle für Andachten, in denen die Pfarrer Gottesdienste abhalten können.
Für den SPD-Ortsverein Pfeffenhausen bedankte sich der Ortsvorsitzende Thomas Niederreiter für die interessante Führung und machte deutlich, dass es ohne das Herzblut des Vorsitzenden der Spitalstiftung wohl nicht möglich gewesen wäre, eine Einrichtung dieser Art in Pfeffenhausen zu installieren. Zudem habe er mit der Firma Balk einen Investor in die Marktgemeinde geholt, der sich bereit erklärt habe, einen Gebäudekomplex für betreutes Wohnen zu errichten.
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