Vielfältige Aktionen bei der SPD

Veröffentlicht am 18.02.2010 in Presse

Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins mit interessanten Berichten

Im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen wurden die Aktivitäten für das Jahr 2010 geplant. Einen festen Platz im Terminkalender hat das Torbräufest, das nun am 10. Juli stattfinden wird und auch am Ferienprogramm der Gemeinde wird sich der SPD-Ortsverein wieder beteiligen. Unter der fachkundigen Leitung von Karl Pollhammer, Arno Wolf und Rosi Wolf wird wieder in den Steinbruch nach Eichstätt gereist, um dort nach Fossilien zu graben. Am 19. März findet die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins statt.

Informationen aus dem Kreistag
Die beiden Kreisräte Arno Wolf und Ruth Müller berichteten über das aktuelle politische Geschehen im Landkreis Landshut, die zur Zeit von den Haushaltsberatungen geprägt sind. Doch auch die Situation der Berufsschulen und der Neubau des Gymnasiums beschäftige die Kreisräte, so Arno Wolf. Unverständnis äußerten Arno Wolf und Ruth Müller über die Aktivitäten verschiedener Gruppierungen, die die demokratische Entscheidung des Kreistags für den Gymnasiumsstandort Essenbach in Frage stellen. Dass nun auch der Kreistag in Straubing sein Veto gegen einen Neubau in Essenbach einlege, sei völlig kontraproduktiv und verzögere die weiteren Schritte. Für die Schüler und Eltern sei es nun wichtig, dass sie zur Schuleinschreibung für das Jahr 2010 / 2011 wüßten, für welche Schule sie sich entscheiden können.

Gemeindepolitik
Die beiden Gemeinderäte Edgar Tretter und Ruth Müller informierten über das aktuelle Gemeindegeschehen. Die Einführung der Mittelschule bereitete den SPD-Mitgliedern einige Sorgen, denn im Moment seien noch viele Fragen offen. Beispielsweise ist weder die Stundenzuweisung für die Lehrer geklärt, noch die Frage der Fahrtkostenübernahme. Wie in der Praxis die Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und den Ausbildungsbetrieben funktionieren solle, ist auch nicht ersichtlich. Ruth Müller erinnerte daran, dass sie im Januar 2007 zufällig auf einer kommunalpolitischen Konferenz von der Mittelbereitstellung für den Ausbau der Ganztagsschulen erfahren habe. Weder die Schulen noch die Kommunen hätten zu diesem Zeitpunkt davon gewusst, wobei bereits am 15. Februar 2007 der Anmeldeschluss für dieses Förderprogramm gewesen sei. Die SPD-Landtagsfraktion habe damals eine Verlängerung der Frist erreicht, sodass die Gemeinde Pfeffenhausen überhaupt in dieses Programm aufgenommen werden konnte. „Damals habe ein Zufall darüber entschieden, dass man überhaupt von dem Programm erfahren habe und heute sei eine Ganztagsschule Grundvoraussetzung, um Mittelschule zu werden“, ärgert sich Müller. Das zeuge nicht von Weitblick und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Kommunen im Kultusministerium.

AK Labertal
In Zusammenarbeit mit dem AK Labertal und den evangelischen Kirchen im Labertal ist es Ruth Müller gelungen, eine Ausstellung über das Leben und Wirken Bonhoeffers nach Niederbayern zu holen. Unter dem Motto: „„65 Jahre Kriegsende und Ermordung Bonhoeffers“ wird man sich gemeinsam dieser Zeit widmen. Bonhoeffer, 1906 in Breslau geboren, war Theologe und Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Er wurde im KZ Flossenbürg am 9. April 1945 hingerichtet. Mit den Bonhoeffer- Aktionswochen wird, in einer gemeinsamen Aktion mit den Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden in der Region, im regionalen Verbund dem Leben und Glauben von Dietrich Bonhoeffer gedacht. Von Mitte Mai bis Ende Juli wird eine Wanderausstellung mit entsprechenden Begleitveranstaltungen durch die Region Labertal ziehen. Gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen Rottenburg, Hohenthann und Rohr wird man sich in Kürze treffen, um die Ausstellung vorzubereiten, die am 27. Juni in Rottenburg im Rahmen eines Gottesdienstes in der evangelischen Kirche Rottenburg eröffnet wird.

 

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