Solarbundesligagemeinden trafen sich

Veröffentlicht am 23.08.2009 in Presse

Pfeffenhausen und Geiselhöring belegen Spitzenplätze

Bei einem Ortstermin informierte sich die Spitze der Geiselhöringer SPD über den im Dezember 2008 in Pfeffenhausen errichteten Solarpark, der eine Modulleistung von 4,5 Megawattpeak hat.
Die Gemeinde Pfeffenhausen ist nun seit 7 Jahren in der Solarbundesliga dabei und auch Geiselhöring ist auf Platz 36 gelistet. Im Juli 2002 stellten SPD-Aktive Bürger den Antrag, dass sich die Gemeinde Pfeffenhausen an der Solarbundesliga beteiligt. Seither belegt die Gemeinde stets einen Spitzenplatz von bisher 1.399 bundesweit gemeldeten Kommunen – zur Zeit Platz 33 mit 450 Punkten. Gestartet war man vor 7 Jahren mit 23 Punkten auf Platz 34.
Der Solarpark wird bei dieser Wertung allerdings nur mit dem maximalen Punktwert von 40 Punkten bewertet, da hier die „Kappungsgrenze“ greift.
„Für den Einsatz erneuerbarer Energien spricht vieles: Das Handwerk bekommt Aufträge vor Ort und das Geld bleibt zweimal in der Gemeinde“, bemerkte der stellvertretende Ortsvorsitzende Thomas Niederreiter. Rechnet man die bisher gemeldeten Anlagen im Bereich der Photovoltaik in Euro um, so komme man auf einen investierten Betrag in Höhe von rund 27 Millionen Euro, rechnete die Ortsvorsitzende Ruth Müller, die selbst seit vielen Jahren sowohl eine Solaranlage als auch eine Photovoltaikanlage betreibt, aus. Hinzu kämen noch die Investitionen im Bereich der Solarthermie.
Für jede Stadt, jede Gemeinde und jeden Landkreis ist es eine besondere Herausforderung, energieautark zu werden, um unabhängig zu werden von großen Energiekonzernen.
Der Errichtung des Solarparks sei ein langwieriger Planungsprozess vorausgegangen, informierte Gemeinderätin Ruth Müller die Vertreter des SPD-Ortsvereins Geiselhöring. Von der Standortsuche über die Genehmigung, Ausführung, den Betrieb und die Pflege bis hin zum Mehrwert für Tiere, Pflanzen und Menschen. Mit Hilfe von landschaftsplanerischen Konzepten sei es möglich, dass wertvolle Biotopverbünde aus Hecken, Feldgehölzen oder Streuobstwiesen innerhalb der Anlagen oder im unmittelbaren Umfeld entstehen.
Wünschenswert sei auch, dass sich Bürger als Kleininvestoren am Bau beteiligen und so ihre eigene dezentrale Energieversorgung vor Ort jederzeit im Blick hätten, bemerkte abschließend Martin Kreutz.

 

Counter

Besucher:1312373
Heute:103
Online:2