Rückblick auf 2009 und Ausblick ins Jahr 2010

Veröffentlicht am 29.12.2009 in Presse

Bildungsthemen auch 2010 im Focus des SPD-Ortsvereins
Sozialdemokraten sind auch in Pfeffenhausen notwendig

Rückblick und Ausblick hieß es bei der letzten Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Pfeffenhausen. „Man könne als SPD-Ortsverein auf ein aktives politisches Jahr in der Gemeinde und im Landkreis Landshut zurückblicken“, betonte Ortsvorsitzende Ruth Müller. Leider habe das nicht ausgereicht, um auch bei den Wahlen zu punkten. Unverständlich war den Mitgliedern der Vorstandschaft, dass über 30% der Pfeffenhausener Bürgerinnen und Bürger die Stimmabgabe verweigert hätten. „Wer nicht wählt, wird auch regiert – diese Wahrheit werden viele Bürger erst jetzt verstehen“, so Müller.
Mit einer „Roten-Eier-Aktion“ habe das Jahr begonnen, zur Europa- und Bundestagswahl habe sich der Ortsverein mit Infoständen beteiligt und Veranstaltungen in der Gemeinde durchgeführt. Gemeinsam mit dem AK Labertal habe man „Einen Koffer für Berlin“ gepackt – eine sehr gut besuchte und informative Veranstaltung sei das gewesen.
MdL Reinhold Strobl habe auf seiner Radltour Station in Pfeffenhausen gemacht und man habe mit der Brauerei Pöllinger ein Unternehmen vorstellen können, dass Ökologie und Ökonomie verbinde.
Im Bereich der Ökologie sei die SPD Pfeffenhausen stetig darum bemüht, den Spitzenplatz der Gemeinde in der Solarbundesliga zu erhalten und melde regelmäßig neue Solar- und Photovoltaikanlagen, so Müller.
Stellvertretender Ortsvorsitzender Tino Melisch erinnerte auch an die „regionale Schulkonferenz“, die gemeinsam mit den Ortsvereinen Hohenthann und Rottenburg abgehalten wurde. Mit der von der SPD im Jahr 2007 initiierten Ganztagsschule habe man in Pfeffenhausen die Weichen frühzeitig rechtzeitig gestellt, sodass man nun im Hickhack um den Standorterhalt eine gute Position habe. Doch man dürfe sich hier nicht auf dem Erreichten ausruhen, weitere Schritte in Richtung gebundene Ganztagszüge bei der Grund- und Hauptschule sind nötig, um zum einen den Standort zu sichern, aber andererseits auch, um Pfeffenhausen als Wohnort für junge Familien attraktiv zu erhalten. Ein weiterer Baustein zur Attraktivitätssteigerung wäre eine Kooperation mit der Rottenburger Musikschule, informierte Ruth Müller. Gemeinsam mit dem Referat „Kultur und Bildung“ habe man im Frühjahr einen Antrag hierzu im Gemeinderat gestellt, der wohl demnächst beraten werde.

In Zusammenarbeit mit der Volksschule Pfeffenhausen und der Friedrich-Ebert-Stiftung war es gelungen, die Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ nach Pfeffenhausen zu holen. Hierfür dankte Müller allen, die zum Gelingen dieser Aktion beigetragen hatten und so ein „Zeichen gegen Rechts“ gesetzt haben. Im neuen Jahr wird sich die SPD Pfeffenhausen anlässlich „65 Jahre Kriegsende und 65 Jahre Ermordung Bonhoeffers“ auch mit einer Aktion beteiligen.

Kreisrat Arno Wolf informierte über die Landkreispolitik. Neben der Gymnasiums-Diskussion seien aber auch die Themen „Krankenhäuser“, oder die Sanierung der Berufsschulen wichtig. Angesichts der Vielzahl an Maßnahmen, die im Landkreis durchgeführt werden, müsse man wohl mit einer Steigerung der Kreisumlage rechnen, so Kreisrat Arno Wolf. Ruth Müller erläuterte anhand von Power-Point-Grafiken die von der Regierung geplanten Schulverbünde durch die neue Mittelschule. Hier waren sich die SPD-Mitglieder einig, dass "ein neuer Name noch kein neues Programm sei". Gerade die kleinen Hauptschulen im ländlichen Raum seien durch ihre Nähe zu Schülern, Eltern und Ausbildungsbetrieben erfolgreich. Dass dieser Erfolg durch Zentralisierung und weitere Entfernungen gesteigert werden könne, ist fraglich, so Müller.

Die Jahresplanung für 2010 beinhaltet selbstverständlich wieder die Fossiliensuche im Ferienprogramm, die die SPD jedes Jahr nach Eichstätt führt Der Termin für das Torbräufest wird noch festgelegt, da am geplanten Termin nun der Landesparteitag der bayerischen SPD stattfindet. Am 3. Mai findet eine Fahrt in den bayerischen Landtag statt und gemeinsam mit dem AK Labertal ist eine Fahrt nach Straßburg in Abstimmung. „Die SPD wird auch im neuen Jahrzehnt in der Gemeinde Pfeffenhausen präsent sein und Akzente setzen“, waren sich die drei Vorsitzenden Ruth Müller, Tino Melisch und Thomas Niederreiter einig. Angesichts des Fehlstarts der schwarz-gelben Regierung im Bund und des bayerischen Milliardengrabs mit der Landesbank im schwarz-gelben Freistaat werde deutlich, dass eine starke Sozialdemokratie nötig ist.

 

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