Mehr Sicherheit für die jüngsten Verkehrsteilnehmer – Sozialer Wohnungsbau in der Gemeinde Pfeffenhausen

Veröffentlicht am 23.07.2012 in Presse

der Schulüberweg bei der Moosburger Straße bekommt eine Ampel

Mitgliederversammlung bei der SPD-Pfeffenhausen mit kommunalen und überregionalen Themen

„Die Ampel kommt“, konnte die Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut die SPD-Mitglieder im Rahmen der letzten Mitgliederversammlung der Pfeffenhausener Sozialdemokraten informieren.

Ampel für die Moosburger Straße beim Schulübergang

In der Kreisausschuss-Sitzung vom 25. Juni seien die Ausgaben für die Errichtung einer Fußgänger-Ampel an der Moosburger Straße genehmigt worden. Schon seit vielen Jahren seien die SPD-Gemeinderäte immer wieder – in aller Regelmäßigkeit zum Schulanfang – von besorgten Eltern angesprochen worden, die eine Verbesserung bei der Überquerung des Schulwegs haben wollten. Da der Landkreis Landshut nun die Straßensanierung bei der Moosburger Straße durchführt, habe der Markt Pfeffenhausen einen neuen Antrag gestellt, der nun im Zuge der Baumaßnahmen umgesetzt werden kann. Rund 20.000 Euro wird diese Fußgänger-Ampel kosten, wobei der Landkreis und die Gemeinde jeweils die Hälfte übernehmen. Damit könne man für die jüngsten Verkehrsteilnehmer ein deutliches Mehr an Verkehrssicherheit erreichen, waren sich die SPD-Mitglieder einig. Denn während es am Morgen den hervorragend, ehrenamtlich organisierten Schülerlotsendienst gebe, sei es durch die unterschiedlichen Schulende-Zeiten insbesondere in den Mittagsstunden für die Schüler und Schülerinnen schwierig, die Straße ungefährdet zu überqueren. So habe eine Verkehrszählung am Morgen 275 Kraftfahrzeuge in einer Stunde ergeben.

Seniorenheim und Betreutes Wohnen in Pfeffenhausen

Über die Errichtung eines Seniorenheims und Betreuten Wohnens in Pfeffenhausen diskutierten die SPD-Mitglieder ebenfalls. Einig war man sich, dass angesichts der steigenden Mietpreise in den Städten vermehrt für günstiges Leben und Wohnen auf dem Land geworben werden solle. Ein großes Problem sei es auch, dass es zu wenig Sozialwohnungen gebe, berichtete Ruth Müller von ihrer Teilnahme an der Abschlussveranstaltung der Landshuter Armutskonferenz. „Und nun stehen die Mieter der 1.300 GBW-Wohnungen in Stadt und Landkreis Landshut vor einer ungewissen Zukunft, da der Freistaat diese Wohnungen verkaufen will“, so Müller. Das 10-Milliarden-Debakel der CSU bei der Bayerischen Landesbank habe eine Beihilfeleistung des Freistaats Bayern erforderlich gemacht. Und in der Folge müsse nun der 92%-ige Anteil an der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft veräußert werden. Die Zeche dürften nicht die Mieter zahlen, waren sich die Sozialdemokraten einig.

Sozialer Wohnungsbau in der Gemeinde

Man könne sich gut vorstellen, auch in der Gemeinde Pfeffenhausen über das Instrument des sozialen Wohnungsbaus Wohnraum zu schaffen, um so jungen Familien einen Start in die Zukunft zu bieten. Als Fläche käme hier beispielsweise auch das Areal des ehemaligen „Königbräu-Grundstücks“ infrage, das zwar mitten im Ort liege, aber auch groß genug sei, um Grünanlagen mit einzuplanen. Das wäre eine zusätzliche Aufwertung der Ortsmitte, so die SPD-Mitglieder.

Torbräufest am 29. Juli 2012

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung standen auch die Planungen für das Torbräufest. Ortsvorsitzender Thomas Niederreiter hatte hierzu bereits mit Gastwirt Erwin Zeeb Kontakt aufgenommen und abgestimmt, dass die Sozialdemokraten ihr Torbräufest im Biergarten des Gasthauses „Zur Sonne“ abhalten können. Als Termin wurde das letzte Wochenende vor den Sommerferien festgelegt und so lädt die SPD Pfeffenhausen am 29. Juli ab 12.00 Uhr zum Sommerfest ein. Gemeinderat Hans Ferstl gibt wieder den Ton an und wird das „Torbräufest“ musikalisch umrahmen. Erstmals gibt es auch für die jüngsten Besucher mit einer Hüpfburg Spiel und Spaß. Altbürgermeister Arno Wolf wird am Grill für das leibliche Wohl sorgen.

Ferienprogramm mit Fossiliensuche

Schon traditionell ist es, dass sich der SPD-Ortsverein am Ferienprogramm der Marktgemeinde beteiligt. Auch in diesem Jahr wird wieder eine Ganztagesfahrt zur Fossiliensuche nach Eichstätt angeboten, um in die spannende Geschichte der Jurazeit einzutauchen. Anmeldungen sind noch möglich beim Ortsvorsitzenden Thomas Niederreiter unter 08782 1554.

65 Jahre SPD in Pfeffenhausen - 120 Jahre SPD in Bayern

Seit 65 Jahren besteht der SPD-Ortsverein Pfeffenhausen – vermutlich sogar noch länger. Nur über die Gründung nach dem 2. Weltkrieg gibt es verlässliche Unterlagen, doch wie in vielen anderen bayerischen Gemeinden auch habe es bereits vorher Sozialdemokraten in den Gemeinden gegeben, die dann aber von den Nazis verboten wurden. Deshalb sei man stolz, die älteste Partei in der Marktgemeinde zu sein und werde im Herbst dazu eine eigene Veranstaltung machen, so Niederreiter. Das Stichwort „älteste Partei“ nahm die Kreisvorsitzende Ruth Müller zum Anlass, um daran zu erinnern, dass die bayerische SPD in diesem Jahr ihr 120jähriges Jubiläum feiere. Die Entwicklung Bayerns zu einem modernen und demokratischen Freistaat habe die bayerische SPD maßgeblich geprägt: Dass das Frauenwahlrecht eingeführt wurde, dass es menschliche Arbeitsbedingungen gibt und dass Bayerns Naturschönheiten für alle zugänglich sind, seien beispielsweise Verdienste der SPD, so Ruth Müller.

Gerade in den Schicksalsstunden der bayerischen Geschichte übernahm die SPD die Verantwortung und kämpfte um Demokratie und Freiheit. Der Freistaat Bayern wurde 1918 am Ende des Ersten Weltkriegs von Kurt Eisner ausgerufen – ein Sozialdemokrat. Und die bayerische Verfassung wurde von dem sozialdemokratischen bayerischen Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner verfasst. Auch heute setze sich die SPD für ihre Grundwerte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ ein und für eine gesellschaftliche Erneuerung. Im kommenden Jahr werde man bei den Landtags- und Bundestagswahlen für einen Politikwechsel kämpfen.

 

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