Damit alle genug zu essen haben

Veröffentlicht am 14.12.2018 in Presse

SPD-Fraktionen aus Pfeffenhausen, Rottenburg und Hohenthann spenden an die Rottenburger Tafel

Schon gute Tradition ist es für die SPD-Gemeinderäte aus Pfeffenhausen, Rottenburg und Hohenthann, einen Teil ihres Sitzungsgeldes aus der kommunalpolitischen Arbeit an die Rottenburger Tafel zu spenden. Die beiden Stadträte Franz Gumplinger und Angelika Wimmer aus Rottenburg überreichten zusammen mit den Pfeffenhausener Gemeinderäten Thomas Niederreiter und Ruth Müller und der Hohenthanner SPD-Gemeinderätin Christine Erbinger die Spende an die Leiterin Gerti Weinzierl.  

Am 20. Dezember ist die letzte Lebensmittelausgabe vor Weihnachten und danach gehen Gerti Weinzierl und ihre 35 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bis zum Ende der Weihnachtsferien in den Winterurlaub. „Doch vorher räumen wir noch einmal alles ein, was wir bis dahin an Lebensmittelspenden bekommen haben“, erläuterte Gerti Weinzierl. Und als besondere Überraschung gibt es wieder eine Weihnachtstüte mit besonderen Leckereien, die von dem gespendeten Geld zugekauft werden. In diesem Jahr haben die ehrenamtlichen Frauen der Tafel die Weihnachtstüten selbst bemalt und bringen so festliche Stimmung in die Familien.

Jeden Donnerstag von 14 bis 16 Uhr ist die Tafel am ehemaligen Kasernengelände geöffnet und versorgt seit zehn Jahren Bedürftige aus Rottenburg, Pfeffenhausen, Weihmichl, Obersüßbach, Rohr und Hohenthann mit Lebensmitteln. Rund 250 Personen werden derzeit von den Ehrenamtlichen der Rottenburger Tafel versorgt, darunter sind neben älteren Alleinstehenden auch über 55 Kinder.

Alleinerziehende, Geringverdiener oder Rentner – sie alle müssen täglich darum kämpfen, finanziell um die Runden zu kommen. Gespart wird, wo es geht – häufig auch am Essen. Damit in einem Land, in dem es Lebensmittel im Überfluss gibt, niemand hungern muss, wurden Mitte der 1990er Jahre die „Tafeln“ in Deutschland gegründet.

Die Lebensmittel werden von Geschäftsleuten oder Privatpersonen gespendet und in der Vorweihnachtszeit kommen auch einige Spenden von Schulen, Vereinen oder Privatpersonen hinzu. Jeweils Montag, Dienstag und Donnerstag sind die Ehrenamtlichen auch mit dem Einsammeln und Sortieren der Lebensmittel beschäftigt und neue Helfer wären im Team gerne gesehen. „Über die Tafeln werden qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an bedürftige Menschen verteilt, damit alle genug zu essen haben“, informierte Gerti Weinzierl. Mit den Spendengeldern könne man dazukaufen, was über Lebensmittelspenden in der Regel nicht erhältlich ist, bedankte sich Weinzierl bei den SPD-Politikern für ihre Weihnachtsspende. 

 

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