Freie Wähler, SPD und Grüne werben für Volksbegehren

Veröffentlicht am 25.01.2019 in Presse

Norbert Zierer, Christa Popp, Robert Mora, Franz Kindsmüller, Ruth Müller und Martin Gebendorfer

Ab 31. Januar läuft die zweiwöchige Eintragungsfrist für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Rund eine Million Bürgerinnen und Bürger müssen sich bis 13. Februar in die Unterschriftenlisten in den bayerischen Rathäusern eintragen, damit das zehnprozentige Quorum erfüllt ist und das Volksbegehren erfolgreich wird. Unterstützt wird das Volksbegehren von einem breiten Bündnis aus Parteien, Organisationen und Verbänden wie beispielsweise den Imkern.

In der Gemeinde Pfeffenhausen rufen die Freien Wähler, die SPD und die Grünen zur Unterstützung des Volksbegehrens auf. Die Biene liegt dem Menschen als Nutztier am Herzen, aber sie steht nur exemplarisch für eine Vielzahl von bedrohten Arten bei Tieren und Pflanzen, die alle ein Teil der Nahrungskette sind, erläuterte die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller (SPD) bei dem Treffen. Ziel des Volksbegehrens ist es, das Bayerische Naturschutzgesetz anzupassen, um den Rückgang der Arten aufzuhalten.

Der vorliegende Gesetzentwurf setzt bei den Ursachen des Artensterbens an. Ziel ist es, den Einsatz von Dünger und Pestiziden zu reduzieren und mehr Bio-Landwirtschaft zu erreichen, erläuterte Robert Mora (Grüne). Unsere Heimat wird durch mehr Büsche, Blühflächen, und Hecken nicht nur für die Bienen und Insekten, sondern auch für die Menschen lebenswerter, begründete Martin Gebendorfer die Unterstützung der Freien Wähler.

Die Eintragungszeiten im Rathaus Pfeffenhausen sind von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Montag bis Mittwoch, nachmittags jeweils von 13 bis 16 Uhr. Zusätzlich können sich die Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag 31. Januar von 13 bis 18 Uhr, am Donnerstag, 7. Februar von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag, 10. Februar von 11 bis 13 Uhr.

 

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