Trinkwasser muss in kommunaler Hand bleiben

Veröffentlicht am 23.03.2013 in Presse

Thomas Niederreiter, Ruth Müller und Angelika Thiel

SPD sammelt Unterschriften und erinnert an den „Weltwassertag“

Rote Eier und aktuelle Informationen gab es beim SPD-Ortsverein Pfeffenhausen am Palmsamstag. Zum wiederholten Male hat die EU-Kommission einen Versuch unternommen, die öffentliche Wasserversorgung für private Anbieter zu öffnen. Dagegen wehren sich Verbände, Organisationen, Gewerkschaften und Parteien. Auch die SPD unterstützt das Europäische Bürgerbegehren gegen die Privatisierung des Trinkwassers. Und so warben die Pfeffenhausener Genossen am Infostand auch gleichzeitig für den Erhalt der kommunalen Wasserversorgung.

Die beiden Gemeinderäte Thomas Niederreiter und Ruth Müller betonten bei den verschiedenen Gesprächen die gut funktionierende Versorgung durch den Wasserzweckverband, der alle Haushalte kostengünstig und rund um die Uhr mit dem wichtigsten Lebensmittel versorgt.

Die SPD befürchtet, dass die angestrebte Liberalisierung der Wassermärkte dazu führen werde, dass das Gut Wasser zu einer gewinnbringenden und Handeslware von Großkonzernen werde, die lediglich an einer kurzfristigen Gewinnabschöpfung interessiert seien. Die sichere Versorgung mit sauberen und bezahlbaren Trinkwasser müsse ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge bleiben und in der Zuständigkeit des Staats bleiben. Passend zum Weltwassertag warben die SPD-Mitglieder auch für die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage der Menschheit.

 

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